donaumarina tower.

Wettbewerb

Donaumarina Tower

1020 Wien (AT)

Der Donaumarina Tower liegt an einem neuralgischen Punkt der Wiener Stadterweiterung an der Donau, wo neue Wohn- und Geschäftsviertel entstehen. Der geladene Wettbewerb bestand aus einem Gutachterverfahren für die Erlangung eines Bebauungskonzepts für ein Hochhaus mit Büronutzung mit rund 42.000 m² Bruttogesamtfläche oberirdisch.

Entwurf

Snøhetta

hochform. Architekten

Art des Bauvorhabens

Neubau​ Bürohochhaus

Auftraggeber

Bauträger Austria Immobilien GmbH

Planungszeitraum

2019

Gebäudedaten

Bruttogesamtfläche oberirdisch: 43.800 m²
Höhe: 112 m

Leistungen

Geladener Wettbewerb

Status

Wettbewerb abgeschlossen

Team

Projekt Direktor: Johannes Behrens, Thomas Schwed
Projekt Team: Severin Goidinger, Patrick Olczykowski, Florian Schafschetzy, Young Jin Kim

Konsulenten und Fachplaner

Statik und Fassaden Consulting: Bollinger & Grohmann ZT GmbH 
Haustechnik: Arup (Berlin)
Energie & Klimadesign: Arup (Berlin)
Brandschutz: Rabl ZT GmbH, Graz
Fassaden Consulting: Arup (Berlin)
Aufzugsplanung: Jappsen Ingenieure GmbH
Verkehrsplanung: zieritz + partner ZT GmbH

Website

Auslobung next pm

Der Entwurf von Snøhetta in Kooperation mit hochfrom. Architekten berücksichtigt einerseits den Kontext und schafft andererseits ein Gebäude mit starker Identität und hohen räumlichen Qualitäten. Die Westseite des Hochhauses wird sowohl Richtung Norden als auch Richtung Süden leicht verdreht, um die Tagesbelichtung und die Blicke zu optimieren. Gleichzeitig wird die Verschattung benachbarter Gebäude wie dem Marina Tower reduziert. Die einzelnen Geschosse behalten einen optimalen Grundriss, um bestmöglich für flexible Büroflächen nutzbar zu sein.

Neben dem Erreichen der notwendigen Bürofläche ist das wichtigste Ziel, einen Ort zu schaffen, der ein generisches Gebäude in ein vertikales Stadtviertel verwandelt. In den meisten Geschossen können die Büroflächen in zwei oder auch vier Einheiten geteilt werden. Diese konventionelle Stapelung der einzelnen Büroflächen pro Etage wird in bestimmten Bereichen durch vertikale Verbindungen aufgebrochen. Eine konzeptionelle „Kulturachse“ zieht sich von der Erdgeschosszone bis zur durch die Mieter gemeinschaftlich nutzbaren Dachterrasse. Physische, vertikale Verbindungen vernetzen die Räume über mehrere Etagen. Gemeinsam formen Veranstaltungsräume, Co-Working Spaces, grüne Terrassen oder Wintergärten entlang der Kultur-Achse eine Kette von gemeinschaftlich nutzbaren Räumen.

Am stärksten ausgeprägt ist die Kulturachse im Bereich der Wintergärten, die über mehrere Etagen vor allem an der Ostseite des Turms auskragen. Dieser Bereich verfügt über eine transparentere Fassade und generiert so Aufmerksamkeit für das neue Hochhaus. Dieses „Signal“ ist aus zwei Richtungen zu sehen, im Süden aus Richtung Stadt und im Norden von der Wasserfront. Die Arbeitsplätze im Wintergarten bringen zusätzlichen Mehrwert. Der flexible Grundriss lockt innovative Branchen, die dynamische Raumkonzepte benötigen.

Zwei Geschosse formen in OG15 und OG16 die „Plaza“ des Turms, einen Treffpunkt für Austausch und Networking. Die Ebenen im Sockelbereich sind nicht nur für die Angestellten vorgesehen, sondern schaffen auch ein „städtisches Wohnzimmer“, einen öffentlichen Raum für das Viertel. Solche Gemeinschaftsräume verankern das neue Hochhaus im Quartier und tragen zur sozialen Nachhaltigkeit bei.

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